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21

Mittwoch, 31. Juli 2013, 22:31

Danke, EOS1D, jetzt, wo ich alles noch mal gaaanz langsam X( auf der betreffenden Seite gelesen habe, wir mir meine Verwechslung auch klar.
© = unbedenklich, aber auch überflüssig - (C) oder (R) kann gefährlich werden - hab ich aber in Panoramen auch noch nicht gesehen.
Da hatte ich tatsächlich Tomaten auf den Augen! 8|

22

Mittwoch, 31. Juli 2013, 23:05

... (C) oder (R) kann gefährlich werden ...

Die Tomaten sind noch nicht gegessen:
© = (C) = unbedenklich, ® = (R) kann gefährlich werden.

Gérard

23

Mittwoch, 31. Juli 2013, 23:25

Alles klar, ich hatte es nicht so verstanden - danke für die Richtigstellung!

24

Donnerstag, 1. August 2013, 00:07

... und das, obwohl ich immer 1-2x die schlechtesten Punkte aussortieren lasse.
...
Irgendwo bei den 10.000 Stitchingpunkten wird wohl der Wurm drinnen gewesen sein....
Zu den Kontrollpunkten möchte ich Dir noch einen Tipp geben. Man braucht keine 10.000 Stück, sondern wesentlich weniger. Viel wichtiger als die Anzahl ist die Qualität der Punkte. Wenn man das Aussortieren allein dem Programm überlässt, kann das zu schlechten Ergebnissen führen. Besser ist, manuell zuerst die Punkte zu löschen, die man als denkender Mensch (im Gegensatz zur programmierten Maschine) als schlecht erkennt. Das sind zuerst alle Punkte auf Wolken, Wasser, Bäumen, Menschen, also alles was sich bewegt. Danach wird neu optimiert. Erst jetzt kann man das Programm nach schlechten Punkten suchen lassen, die es in Form von Ausreißern manchmal gibt. Da werden manchmal ähnliche Strukturen erkannt, die in Wirklichkeit nicht zusammen gehören. Teppich- oder Tapetenmuster zählen häufig dazu, genauso auch Fliesen, Rolläden, usw.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist, dass Kontrollpunkte nicht mittenkonzentriert in den Einzelbildern sind, sondern dass vielmehr die Bildränder stark mit einbezogen sind. Stell Dir vor, ein Bild hat nur Kontrollpunkte nahe an seinem Zentrum. Wenn diese Punkte nur ein wenig ungenau sind, wird das Bild danach gedreht, geschoben und gezerrt, so dass die Randpunkte erst recht schlecht passen. Das ist in gewisser Weise eine optische Hebelwirkung. Je weiter die Punkte am Bildrand sitzen, um so genauer kann das Bild eingepasst werden.

Wenn Du nach dem Säubern ständig Abweichungen größer als etwa 1-3 Pixel hast, dann solltest Du den Nodalpunkt nochmal justieren.

Dein Pano von der Marienkirche habe ich nochmal angeschaut. Der Blick nach Süden steht immer noch nicht senkrecht; das Bild kippt deutlich nach rechts, und der Blick nach Norden logischerweise nach links. Das siehst Du am besten, wenn Du den achchitect view einschaltest. Und so ganz frei von Stitchingfehlern ist das Bild auch nicht. Dem normalen Betrachter wird beides nicht auffallen, aber der geübte Panomacher sieht die Fehler ziemlich schnell.

Bitte verstehe diesen Beitrag nicht als Mecker, sondern als Hilfe zu mehr Perfektion. Nur wenn man weiß, wo die Fehler liegen, kann man sie beseitigen.
Gruß vom pano-toffel

25

Donnerstag, 1. August 2013, 10:25

Sehr schön erklärt! Die "optische Hebelwirkung" war mir noch nicht so bewusst - ein anschaulicher Vergleich! Diese Reihenfolge der Arbeitsschritte ist logisch und wirksam. Bei Landschaftspanoramen findet man mit der richtigen Vergrößerungsstufe im Controlpoint-Editor oft genügend "verlässliche" vertikale Linien, an denen man die einzelnen Bilder ausrichten kann. So z.B. Strommasten und Häuserwände.

26

Donnerstag, 1. August 2013, 16:34

PTGUI hat mal ne ganze Zeit vertikale Linien nicht automatisch berücksichtigt, weshalb ich immer noch den panotools-Optimierer benutzt habe. Seit einiger Zeit war es aber möglich, PTGUI dazu zu bringen, indem man im Editor-Fenster ->EDIT->Level Panorama anwählte. Dann sieht man auch unmittelbar, dass sich da was tut. Ich meine aber, in der letzten Version gabs auch irgendwo eine EInstellung wie "Vertikale Linien automatisch mit berücksichtigen", hab die aber noch nicht runtergeladen - ich arbeite immer solange mit dem bekannten, bis mich das neue überzeugt ;-)

Generell ist es richtig, nicht auf zuviele Kontrollpunkte zu setzen, auch nicht auf zuviele vertikale Linien.

Gruß,
Michael
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