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21

Donnerstag, 5. August 2010, 20:15

Hallo,

danke euch beiden für eure Hilfe!

Gruß,
Burgy
Nikon D80, Sigma 10-20mm F4-5,6 EX DC, Manfrotto 055XPROB, 300N, NPA Eigenbau.

22

Mittwoch, 11. August 2010, 07:33

Einen Versatz auf der oberen Schiene könnte man anhand solcher Bilder nicht sehen. Aber auch das Erkennen eines Versatzes auf der unteren Schiene ist ohne Markierungen recht schwierig. Auf den ersten Blick würde ich sagen die Kamera müsste noch etwas weiter nach links verschoben werden. (Wenn man von hinten auf die Kamera guckt wenn sie nicht geneigt ist)

Gruß,
WALL*E


Hallo WALL*E und Pano-toffel,
nachdem ich mich auch schone einige Male über seltsame Stitching Fehler gewundert habe, wollte ich den Einstellungen meines NN5 auch einmal auf den Grund gehen.
Ich kann doch hier die beiden Bilder von Burgy übereinander legen und sehe einen Versatz (s. Anhang). Das ist dann doch nicht o.k, oder?
Aber kommt der Versatz aus der falsch eingestellten unteren Schiene oder kommt er möglicherweise von einer minimal gekippten Kamera?
Wie kann ich das mit einer Markierung und Lineal feststellen?
Danke für eine Info
M.
»zappano« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt-1.jpg

23

Mittwoch, 11. August 2010, 11:06

Hallo zappano,

welchen Punkt legst Du denn deckungsgleich übereinander? Der Rotator ist in dem Bild recht unscharf, so dass sicher einige Pixelbreiten Toleranz beim Übereinanderlegen möglich sind. Genau das könnte man mit einer spitzen Markierung präziser machen.

Mit dem Übereinanderlegen siehst Du den Versatz auf einer größeren Fläche. Mit einem Lineal wird der selbe Effekt deutlich, allerdings als messbarer Punkt, was ja auch völlig ausreicht. Bei leicht geneigter Kamera lassen sich Flächen nicht mehr so eindeutig übereinanderlegen.
Bei der Verschiebung der horizontalen Schiene geht es nur um die Vor-/Zurück-Richtung. Ein leichtes Neigen der Kamera nach links oder rechts ist dafür bedeutungslos, solange die Markierung und das Lineal so abgebildet werden, dass man die Verschiebung ablesen kann.
Gruß vom pano-toffel

24

Mittwoch, 11. August 2010, 11:48

Hallo zappano,

welchen Punkt legst Du denn deckungsgleich übereinander? Der Rotator ist in dem Bild recht unscharf, so dass sicher einige Pixelbreiten Toleranz beim Übereinanderlegen möglich sind. Genau das könnte man mit einer spitzen Markierung präziser machen.

Mit dem Übereinanderlegen siehst Du den Versatz auf einer größeren Fläche. Mit einem Lineal wird der selbe Effekt deutlich, allerdings als messbarer Punkt, was ja auch völlig ausreicht. Bei leicht geneigter Kamera lassen sich Flächen nicht mehr so eindeutig übereinanderlegen.
Bei der Verschiebung der horizontalen Schiene geht es nur um die Vor-/Zurück-Richtung. Ein leichtes Neigen der Kamera nach links oder rechts ist dafür bedeutungslos, solange die Markierung und das Lineal so abgebildet werden, dass man die Verschiebung ablesen kann.


Hi pano-toffel,
Danke für die schnelle Antwort.
Ich dachte einfach, ein Bild muss nur um 180° gedreht werden und dann darf kein Versatz mehr zu sehen sein.
Dem ist wohl nicht so.
Dann muss ich das also einmal mit dem Lineal und der Markierung versuchen.
Gruß
Michael

25

Mittwoch, 11. August 2010, 14:29

....
Ich dachte einfach, ein Bild muss nur um 180° gedreht werden und dann darf kein Versatz mehr zu sehen sein.
Dem ist wohl nicht so.
....
Hallo Michael,

bei Deiner Methode müssten die Bildränder und der Beschnitt absolut deckungsgleich sein.
So etwas bekommt man in der Praxis nicht hin. Viel wichtiger ist, dass die Bildinhalte an den kritischen Stellen übereinstimmen.
Gruß vom pano-toffel

26

Mittwoch, 11. August 2010, 19:34

Hallo Michael und pano-toffel,

ich hatte dieses Problem auch mal und deutete es so, dass bei korrekt nach unten geneigter Kamera zum einen diese auf der unteren Schiene nicht exakt mittig ausgerichtet war und zum Anderen, bedingt durch den nicht zentrierten Kamerasensor, ein leichter seitlicher Versatz vorlag und ich die Kamera mit dem T-Adapter des Nodal Ninja korrigierte. Danach überlappten beide Bilder genauer. Hatte ich bei diesen Überlegungen einen Denkfehler oder war es Zufall, dass das Ganze passte?

Grüße
Edgar

27

Mittwoch, 11. August 2010, 23:44

Hallo Edgar,

Deine Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn ich weiß nicht, mit welchen Toleranzen Kameras, Stativgewinde und Sensoren geplant und eingebaut werden. Ich glaube, dass man solche Dinge zunächst als genau annehmen muss, um überhaupt ein Ergebnis zu erzielen. Bei menem Peleng habe ich z.B. festgestellt, dass es sich in seiner eigenen Fassung spürbar verschieben lässt. Vermutlich ist der Fehler sogar größer als ein Sensorversatz. Zudem arbeitet die Alpha 700 mit einem Antishake-System, bei dem der Sensor nicht unerheblich hin und her bewegt wird. Wenn man vergisst, dieses Feature abzuschalten, kann es durchaus verschobene Bilder geben, die man nicht durch 180°-Drehung zur Deckung bringen kann. Auf die Einstellung des Drehpunktes hat das aber keine Auswirkung. Der Wackler innerhalb des Objektivs wirkt sich allerdings aus, aber weil das für mich nicht kontrollierbar ist, sind der Genauigkeit des NPA bereits Grenzen gesetzt. Auch der NN3 ist nicht so supergenau, denn die Verschiebung auf dem unteren Arm ist nicht ganz ohne Spiel. Der Arm kann ein wenig gedreht festgeschraubt werden. Meine Einstellerei hört spätestens an diesen Ungenauigkeiten auf. Wenn ich damit ein Stitchergebnis (RMA) von besser als 5 Pixeln erziele, dann bin ich zufrieden. Dann muss ich eben hier und da ein wenig retuschieren.
Gruß vom pano-toffel

28

Donnerstag, 12. August 2010, 07:23

Hallo pano-toffel und
Hallo Edgar, schön von dir zu lesen, wir sollten uns mal zusammensetzen ;-)

ich habe doch noch eine Verständnisfrage, bevor es hier an die Toleranzen geht.
Wenn ich dich richtig verstehe, pano-toffel, müssen die Drehpunkte nach der 180° Drehung eines Bildes nicht genau übereinanderliegen?
Ich habe nochmal 2 Bilder gemacht, dann die Drehpunkte übereinander gelegt. Den Verschiebebetrag für das zweite, gedrehte Bild habe ich eingezeichnet.
Ist das dann o.k., da die Linien nur noch im Pixelbereich abweichen, oder muss ich den vertikalen Verschiebebetrag noch gegen Null bringen?
Das scheint mir mit meiner Ausrüstung nicht möglich zu sein, ich habe einige Einstellungen im Bereich +- 5 mm auf der unteren Schiene gemacht.
Danke schon vorab!!
Gruß
Michael

Anhang 100% Crop
»zappano« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMGP2207.jpg

29

Donnerstag, 12. August 2010, 08:59

Hallo Michael,

die Bildränder haben mit der Einstellung nichts zu tun. Allein der weiße Pfeil auf Deinem Nodalpunktadapter darf sich nicht gegenüber dem Parkettboden verschieben. Die Parkettfuge liegt aber so ungünstig, dass man eine Verschiebung wirklich nur durch Übereinanderlegen der Bilder feststellen kann. Besser wäre, wenn Du ein Lineal auf den Boden legst, dann kannst Du millimetergenau ablesen, ob es eine Verschiebung gibt. Und das geht sogar ohne dass Du die Bilder drehen und übereinanderlegen musst. Ein kleiner Crop der Stelle reicht, wo der Pfeil auf das Lineal zeigt.
Gruß vom pano-toffel